Samstag, 31. Dezember 2016

28. Zweitausendsechzehn

Jedes Jahr aufs Neue fällt mir auf, wie schnell zwölf Monate vergehen können. Bevor man sich versieht, ist schon wieder Silvester. Etwas Bekanntes geht zu Ende und etwas Neues beginnt. Man muss sich die nächste Jahreszahl einprägen, um nicht weiterhin die Alte aufzuschreiben.
Veränderungen machen mir immer etwas Angst. Letztes Jahr an Silvester war ich regelrecht panisch. Ich mache mir jedes Jahr selbst großen Druck etwas erreichen zu müssen, auf das ich am Ende zurück blicken und stolz sein kann. Aber dieses Mal sehe ich das Neujahr mit anderen Augen. Ich habe keine Angst vor ihm. Ich sehe einen Schnitt, den ich gedanklich machen kann. 2016 war ein sehr intensives Jahr und ich schaue mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurück. Das Abitur wurde bestanden und die Schule beendet. Ein Meilenstein! Und nun bin ich hier in England und seit fast vier Monaten von zu Hause weg. Ganz allein. Ich konnte viele Erfahrungen sammeln, die mir hier und da wirklich die Augen geöffnet haben.


Schule vorbei. Abitur bestanden. Party! Was nun? Arbeit, Studium, Ausland? Ausland. Okay. England? YAY! Hotelarbeit im Nirgendwo - Verantwortung, Zimmer putzen, fremde Menschen. Aaaaaaah, Hilfe! Keine Mama. Kein Papa. Menschen kommen und gehen. Uh, Oxford! Herzschmerz. London - ein Traum. Komische Menschen jeden Tag. Allein an Weihnachten. UGH. Silvester mit der Familie. Wie schön! Was passiert danach?

Erwachsen werden ist zum Kotzen. Ich denke, da spreche ich vielen aus der Seele. Besonders 2016 wurde mir dies immer wieder aufs Neue und mit jedem Mal stärker bewusst. Mein Kopf war noch nie so viel am Rattern und Rauchen. Zwei Hände reichen nicht, um aufzuzählen, wie oft ich dieses Jahr auf dem Schulklo, anderen öffentlichen Toiletten oder beim Auto fahren schon geweint habe. Besonders das Abitur hat meine Nerven auf die Probe gestellt. Im Nachhinein kann ich allerdings sagen, dass ich mir (wie immer) das Leben selber schwer gemacht habe. Hach ja, mein Kopf!
Meine Zeit hier in England hat mir im Bezug darauf, bis jetzt schon wirklich sehr gut getan. Ich bin kein komplett neuer Mensch. Das geht nicht und das will ich auch beim besten Willen nicht. Es fallen mir allerdings immer wieder kleine Dinge auf, die ich vor einem Jahr so nicht gedacht, gesagt oder getan hätte. Viele meiner Freunde sind darauf auch schon aufmerksam geworden. Ich reagiere auf bestimmte Vorkommnisse mittlerweile ganz anders. Ruhiger. Entspannter. Ohne die eigene Existenz sofort zu hinterfragen. Darauf bin ich stolz und daran will ich auch weiterhin arbeiten - das konstante Stress-Level niedrig halten. Auch wenn es immer da sein wird und ich meine Heulerei vermutlich auch so schnell nicht in den Griff bekommen werde. anxiety wird weiterhin und vermutlich für immer mein treuer Wegbegleiter sein, aber mein Ziel ist es, besser damit umgehen zu können. Und ich habe das Gefühl, den richtigen Weg eingeschlagen zu haben.
Allerdings hätte ich dies nicht ohne meine wundervolle Familie und meine engen Freunde geschafft. Ohne euch könnte ich nicht sein. Danke, dass ihr mich trotz meiner Macken und meiner Denkerei liebt und unterstützt! Ich hätte euch allen gerne die Welt zu Weihnachten geschenkt.


Ich weiß zwar immer noch nicht zu hundert Prozent, was ich vom Leben möchte, aber ich weiß durch die positiven und vor allem die negativen Ereignisse, ganz gewiss, was ich NICHT möchte. Und das ist doch schon mal etwas. Das Ausschlussverfahren hat immerhin auch schon in der Schule geklappt und ich habe das Abi mit gut bestanden. Also muss da ja irgendwas dran sein.

Das kommende Jahr soll ein Ich-Jahr sein. Self-love. Natürlich werde ich nicht durch die Gegend spazieren und völlig ignorieren, wie es meinen Mitmenschen geht. So bin ich nicht, um Gottes Wille, so könnte ich nie sein. Dazu ist mein Herz viel zu groß. Aber manchmal vergesse ich mich selber komplett und das ist nicht okay. Ich möchte einfach mehr auf mich Acht geben, mehr für mich tun, netter zu mir selbst sein. Ich habe vor, den Fokus auf meine Zukunft zu legen und lernen mich so zu akzeptieren, wie ich bin - daran hapert es schon immer. 17 ist für viele keine schöne Zahl, aber wenn ich sie sehe, werde ich ganz aufgeregt. Ich habe richtig Lust darauf hier und da neu anzufangen, auszusortieren und mein Leben so zu gestalten, dass ich mich bei allem und besonders mir selbst pudelwohl fühle.




2016 war ein gutes Jahr, in dem viel passiert ist und ich viel über mich und das Leben gelernt habe. Nicht alles war schön, vieles hat weh getan und mich Unmengen an Überwindung gekostet. Ich denke dabei nur an den Moment, als ich am 4. September durch die Sicherheitskontrolle am Flughafen gegangen bin und am liebsten umgedreht und zurück in die Arme meiner Eltern gerannt wäre. Aber jetzt bin ich hier in England und, wenn ich das denn sagen darf, sehr stolz. Ich schlage mich recht gut! Durch die Vollzeitarbeit ist das Reisen bis jetzt zwar sehr kurz gekommen, aber ich sehe das Positive darin: einen Einblick in ein reales, hartes Arbeitsleben. Dazu bin ich erst 19. Ich habe noch so viel Zeit die Welt zu entdecken und allein macht das sowieso nur halb so viel Spaß, wie mit guter Gesellschaft.

Ich hoffe, ihr blickt auf euer 2016 zurück und seht schöne Erinnerungen, lehrreiche Ereignisse und viele Dinge, die euch stolz machen. Rutscht gut in das neue Jahr und macht das Beste aus ihm!

Damit endet mein letzter Post für 2016,
 eure Nina :)


Ps. Ein riesiges Dankeschön geht mal wieder an Maria! Nicht nur für die tolle fotografische Unterstützung, sondern für alles. Es fühlt sich so an, als würden wir uns 4 Jahre, anstelle von 4 Monaten kennen. Wir ähneln uns bei so vielen Dingen und sind auf genau dem gleichen Verrücktheits-Level. Endlich habe ich jemanden gefunden, der gemeinsam mit mir die Lieder aus Les Misérables lauthals mitsingt.

Also liebe Maria, danke.
Danke fürs Zuhören während der Arbeit, nach der Arbeit und immer, wenn mein Kopf mich mal wieder in den Wahnsinn treibt.
Danke, dass ich dir 10 Nachrichten auf Whatsapp schreiben kann, ohne dass du dich beschwerst.
Danke für die Criminal Minds-Abenden, nach denen wir beide immer da sitzen "Okay, THAT was intense...nur noch eine Folge!".
Danke für die unglaublich perfekten Weihnachtsgeschenke, die alle meinen Namen geschrien haben.
Danke für all die Insider und witzigen Sprüche, welche mein kleines Notizbuch in den letzten Monat gefüllt haben.
Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass ich ohne dich, schon lange wieder zu Hause sitzen würde.
CRAZY PEOPLE but...no problem, Maria! ;)

Mittwoch, 28. Dezember 2016

27. Everything Everything by Nicola Yoon

Meine Lieben, ich hoffe,
ihr hattet alle wunderschöne Weihnachten!

Auch wenn es sich sehr falsch angefühlt hat, während der Feiertage nicht zu Hause und ohne die Familie zu sein, hatte ich trotzdem eine tolle Zeit. Maria und ich waren am 24. nach der Arbeit noch die letzten Sachen besorgen, haben ganz entspannt gekocht, Geschenke überreicht und dann den Rest des Abends mit Film schauen verbracht. Das Heimweh war natürlich trotzdem da, keine Frage, aber facetime hat geholfen. Ich bin für die technischen Möglichkeiten heutzutage wirklich mehr als dankbar...und dass ich Maria hier bei mir habe.

Seit einer Woche ist das Internet bei uns im Staff House eine kleine [böses englisches Schimpfwort mit b] und deswegen hat der Post so lange auf sich warten lassen. Ich bin schon Tage auf Serien-Entzug, die Netflix-Seite lädt nicht mal. First World Problem, ich weiß, aber ich würde dann doch gerne langsam mal die letzte Folge des Gilmore Girls Revivals schauen wollen.
Allerdings bin ich durch das fehlende wifi (und zahlreichen Nachmittagsschichten ohne Kundschaft) wieder mehr zum Lesen gekommen. Dank Abitur und Co. war 2016 nicht das Jahr der Romane, welch Schmach! Gut, dass ich in meinen 4 Monaten hier, bereits fünf gelesen habe. Bücher sind das Größte, aber sich von einer Serie berieseln zu lassen, ist nach einem anstrengenden Arbeits- oder Schultag dann doch etwas "einfacher".

Genug um den heißen Brei herum geredet - heute gibt es mal wieder eine kleine Buchreview!


Everything Everything von Nicola Yoon habe ich mir noch für den kindle gekauft, bevor ich nicht weiter widerstehen konnte und mal wieder nach echten Bücher gegriffen habe. Das Waterstones in Oxford hat vier Stockwerke, ich meine HALLO?
Auch dieses gehört zum Buchclub von Zoella und sie bewies damit erneut ihre skills, wenn es um gute Bücher geht.

Die Protagonistin Maddy hat eine sehr seltene Krankheit. Sie ist mehr oder weniger allergisch auf die Welt. Von kleinauf lebt sie isoliert in ihrem Zimmer, da die Außenwelt für sie den Tod bedeuten würde. Ihre Mutter und ihre Krankenschwester Carla sind die einzigen Menschen, zu denen sie Kontakt hat. Dies soll sich allerdings ändern, als eine neue Familie in das Nachbarhaus zieht. Ein Blick aus ihrem Fenster auf das Geschehen nebenan und ihrer trifft sich mit dem von Olly...und es ist um Maddy geschehen.


Wer The Fault In Our Starsif i stay und/oder Eleanor & Park gelesen hat, sollte auf jeden Fall mal einen Blick in dieses Buch werfen. Aber keine Angst, es ist nicht so zerstörersich, wie die Geschichte von Gus und Hazel (Ich weine immer noch, wie sieht es bei euch aus?).  Allerdings gibt es auch hier einen plot twist, der mich sehr mitgenommen hat, auch wenn er nicht so krass ist, wie der in we were liars. Das lag einfach daran, dass man kurz davor schon langsam eine Ahnung bekommt. Die Bestätigung mindert jedoch nicht den Schock und die Bedeutung des Geschehens. [Das Buch soll übrigens auch verfilmt werden. Ich bin mal gespannt, wie die Besetzung ausschauen wird.]


"Maybe we can't predict the future, but we can predict some things. For example, I am certainly going to fall in love with Olly. It's almost certainly going to be disaster."




So, ich mache mich jetzt auf nach Oxford, um meine Familie abzuholen. Ja, ihr lest richtig. Meine Eltern und mein Bruder sind über Silvester hier und ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass mir beim Tippen nicht gerade die Tränen kommen. Mein Boss hat mir sogar alle Tage frei gegeben!

Ich wünsche euch noch einen schönen Tag,
 eure Nina :)

Montag, 19. Dezember 2016

26. Old Friends & Oxford

Die Zeit, sie rennt. Nein. Sie rast gerade zu.
Es ist schon wieder Montag. Der vierte Advent war gestern und am Samstag ist Heiligabend.
In nicht mal zehn Tagen kommt meine Familie zu Besuch und heute in genau drei Monaten geht es zurück nach Hause. Wow!
Heute vor einem Jahr war ich außerdem das allererste Mal in Großbritannien - in London, um genau zu sein. Nach zwei Jahren konnte ich mich endlich mit meiner britischen Freundin treffen (I miss you so much, Lu!) und habe mich nebenbei noch in diese wunderschöne Stadt verliebt.


Auch nach drei Monaten Hotelarbeit wird es nie langweilig. Letztens hat ein Pärchen bei uns eingecheckt, welches 2 Uhr nachts die Scheibe der Hintertür zerdebbert hat, da diese zugeschlossen war. Es musste dann eben ein anderer Weg gefunden werden, ins Hotel zu kommen. Ich meine, wenn man beim Check-In richtig zugehört hätte, hätte man gewusst, dass die Rezeption um 22 Uhr schließt und deswegen alle Gäste, deren Zimmer sich im Hauptgebäude befinden, zwei Schlüssel bekommen - einen für das Zimmer und einen für die Hintertür - damit sie nach zehn wieder ins Hotel kommen. Aber natürlich war das trotzdem alles meine Schuld! Was ist nur los mit manchen Leuten?

Sonst ist allerdings nichts Aufregendes in der letzten Zeit passiert! Durch die viele Arbeit habe ich immer eine recht volle und routinierte Woche und die Zeit vergeht wie im Flug. Bournemouth kommt mir zum Beispiel schon so weit weg vor. Wie gut, dass ich mich letzte Woche mit meinen zwei ehemaligen Mitbewohnerinnen in Oxford treffen konnte. So wurde das feeling aus meinen ersten zwei Wochen England wieder etwas zurück gebracht. Außerdem war das DIE Gelegenheit den Weihnachtsmarkt dort zu besuchen. Ich hatte mal wieder meine Kamera dabei und habe ein kleines Video für euch zusammen geschnitten.

Viel Spaß beim Anschauen!


Ich gebe zu, Weihnachten ohne Familie wird wohl doch um Einiges schwerer, als ich es mir schon gedacht hatte. Da fehlt einfach etwas. Etwas Wichtiges. Etwas, das Weihnachten wirklich zu der schönen Zeit macht, die ich so liebe. Es ist wirklich ein innerer Kampf für mich, nicht bei jeder Weihnachtswerbung im TV, in der es um zu Hause und Familie geht, anzufangen zu weinen. Aber Maria und ich werden uns auch eine tolle Zeit zusammen machen. Ich bin wirklich so froh, dass wir einander haben!

Vermutlich werde ich während der Weihnachtstage nicht nochmal posten, deswegen wünsche ich euch allen ein wunderschönes Weihnachtsfest und tolle Feiertage! Genießt das Essen und die Zeit mit euren Liebsten!

Danke, an jeden, der meinen Blog liest und/oder meine Videos schaut. Das bedeutet mir wirklich viel! Es freut mich auch immer so sehr, wenn sich jemand die Zeit dazu nimmt, einen Kommentar zu verfassen!

Merry Christmas,
 eure Nina ♥

Samstag, 10. Dezember 2016

25. Diese Auswahl!

Ach Leute, ihr glaubt gar nicht, was ich für einen anstrengenden Vormittag hatte.
Heute war ich als Einzige für die Frühschicht eingeteilt und musste demnach im Alleingang die Zimmer putzen. Es waren zwar nur vier, aber versucht mal alleine ein King Size Bett zu beziehen und mit nur zwei Armen Staubsager, Eimer & Mob, Nachfüllkorb für die Minibar, Putzutensilien, Tablett mit neuen Tassen, Untertassen und Löffeln und Müllsack von A nach B zu transportieren. Dann hat es auch noch geregnet, was nicht sehr vorteilhaft war, da ein Großteil der Zimmer draußen ist. Spaß pur, sag ich euch!
Kommen wir aber nun zu einem Thema, über welches ich schon seit Langem auf meinem Blog schreiben will, da es eines meiner liebsten Gesprächsgegenstände ist:
Make-Up!

Wenn es Eines gibt, von dem ich viel zu viel besitze, dann ist es wohl Schminke. Es macht mir einfach Spaß die vielen verschiedenen Produkte in all ihren Farben und ihrer Herrlichkeit auszuprobieren. Ich laufe auch liebend gern ungeschminkt herum. Hier in England bin ich es eh so gut wie immer, außer ich fahre an meinem freien Tag irgendwohin. Für das Housekeeping brauch ich keine Wimperntusche! Meine Haut mag nicht die Beste sein, aber das ist alles menschlich und nichts, was man verstecken muss. Auch wenn uns das die Gesellschaft und Make-Up Werbungen übermitteln wollen.


Einer der vielen Gründe, warum ich mich so auf England gefreut habe, waren die Drogerien. Manche von euch fassen sich jetzt vielleicht an die Stirn, aber ich weiß, dass Andere sicher auch gerne einen Boots oder superdrug im nächsten Stadtzentrum hätten. (Wo sind meine Schmink-Verrückten? Ich will eure Hände sehen!)
Natürlich ist das alles andere als gut für meinen Geldbeutel, aber ich arbeite mir hier jede Woche über 50 Stunden den Hintern ab. Da kann man sich doch dann und wann schon mal mit einem neuen Lippenstift belohnen. Am I right, ladies and gents?


Und ihr werdet sehen - dafür, dass ich schon über drei Monate hier bin, ist es gar nicht so viel.
Also für die Vorfreude und meine Verhältnisse.


Sonntag, 4. Dezember 2016

24. we were liars by e. lockhart


'E. Lockhart is one of our most important novelists, and she has given us her best book yet. Thrilling, beautiful, and blisteringly smart, We Were Liars is utterly unforgettable.' 

- John Green, #1 New York Times bestselling author of The Fault in Our Stars



Diese Rezension ist wirklich überfällig, da ich das Buch schon vor mehr als einem Monat gelesen oder eher verschlungen habe. Allerdings empfand ich die Updates über mein Englandabenteuer als wichtiger und da es mir hier oft an Zeit (und in den letzten Tagen auch an Internet) fehlte, hatten diese eben Priorität. Aber nun kann ich euch ENDLICH von diesem unglaublich guten Buch erzählen!

Heute bin ich übrigens genau drei Monate in England. Wow, wie schnell die Zeit vergeht! Noch drei weitere und zwei Wochen und dann geht es wieder heim. Ich freue mich schon. Versteht mich nicht falsch, ich liebe es, hier in England zu sein, aber die Routine und das fehlende Privatleben fangen an mir etwas auf den Keks zu gehen. Aber so ist das eben in der Arbeitswelt und vor allem wenn man Vollzeit in einem Hotel angestellt ist, das mit einem selbst nur drei Angestellte und einen Koch hat. Genug gejammert, weiter geht es mit dem Buch!


Die Sinclair Familie.
Alle sind blond. Keiner murrt oder meckert. Alle scheinen perfekt.
Probleme existieren nicht. Auch wenn es welche gibt, sind sie nicht da.

Jedes Jahr verbringen die Sinclairs den Sommer auf ihrer Privatinsel. Alles ändert sich jedoch, als der jungen Cadence Sinclair etwas zustößt, an das sie sich nicht mehr erinnern kann. Zwei Jahre nach dem Geschehen kehrt sie für die Ferien wieder auf die Insel zurück. Die vier "Liars" - Cadence, ihre Cousine Mirren, ihr Cousin Johnny und dessen Kumpel Gat - versuchen gemeinsam ihre Erinnerung zurück zu bringen, was Erschreckendes ans Licht bringt.

Der plot twist zum Ende hin ist so unglaublich krass. Dieses Wort klingt sehr derb, aber es passt einfach am Besten. Als ich das Buch zu Ende gelesen habe, hatte ich Mittagsschicht und saß deswegen zum Lunch im Hotel. Glücklicherweise war niemand da, weil ich sonst einerseits nicht in Ruhe hätte essen können und andererseits mein lautes "WAS?" sicherlich für Verwunderung gesorgt hätte. Aber ich konnte es nicht kontrollieren. Die Wendung der Geschichte kam einfach so überraschend und war gleichzeitig unglaublich schockierend, dass ich einfach nicht an mich halten konnte.


Falls irgendjemand von euch es schon gelesen hat: Bitte, sag mir bescheid, damit ich jemanden habe, mit dem ich mich über alles austauschen kann...ich bin immer noch nicht darüber hinweg. Und für alle Andere habe ich das Buch nun hoffentlich schmackhaft gemacht. RAN DA!

Einen schönen 2. Advent,
 eure Nina :)

Ps. Ich bin durch die Youtuberin Zoella auf dieses Buch gestoßen, da sie mit WHSmith einen Buchclub hat und monatlich Bücher vorstellt. Bis jetzt habe ich zwei ihrer Empfehlungen gelesen und bereits ein paar aus der November-Auswahl gekauft. Sie hat wirklich eine Gabe dafür, gute Bücher auszusuchen!

Donnerstag, 1. Dezember 2016

23. Die schönste Zeit

Endlich.
Das Warten ist
nun vorbei. Das Beste
am endenden Jahr hat begonnen.
Der Dezember ist da. Die Weihnachtszeit
beginnt. Jetzt kann ich Weihnachtsmusik hören,
ohne schief angeschaut zu werden. Auch wenn das bei
meinem enthusiastischen Mitgesinge, vermutlich trottdem
der Fall sein wird. Und dazu läuft sie bei mir schon seit Oktober
und ich höre sie generell immer, wenn ich eine Aufmunterung brauche,
Jedem das
Seine, oder?


Ich liebe Weihnachten. Alles ist so wunderschön geschmückt, funkelt und leuchtet. Die Musik macht mich total glücklich. Es gibt leckeres Essen bis zum Abwinken und Weihnachtsmärkte. Besonders die heimeliche Stimmung macht diese Zeit zu meiner Liebsten im Jahr. Dazu habe ich unglaublich viel Spaß daran Geschenke zu kaufen, zu verpacken und sie an meine Liebsten zu überreichen. Ich versuche immer alles in meiner Macht Stehende zu tun, um für jeden die perfekte Sache zu finden. Aber leider verdienen meine Familie und Freunde die Welt. Vor allem dieses Jahr, durch die hohen Versandkosten, wird sich das vermutlich noch komplizierter gestalten.

Allgemein wird es anders. Weihnachten ohne Familie. Ugh. Auch wenn ich der Freak vom Dienst bin, wenn es um Jingle Bells und Plätzchen backen geht, kann ich nicht zu vollen hundert Prozent aufgehen. Weihnachtszeit ist Familienzeit. Aber es ist auch schön, eine neue Erfahrung zu machen. Und immerhin bin ich in England und das muntert mich jedes Mal auf, wenn ich etwas Heimweh bekomme.

Und was macht Weihnachten noch zur besten Zeit des Jahres?
Richtig, die Vorfreude darauf, jeden Morgen ein neues Türchen im Adventskalender öffnen zu können.